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Lindblad Expeditions

Lindblad Expeditions

Lindblad Expeditions

Der Name Lindblad ist international zu einem Synonym für anspruchsvolle Expeditions-Reisen geworden. Als „Lindblad Travel“ 1958 von Lars-Eric Lindblad gegründet wurde, wurden unter diesem Namen Reisen in Gegenden durchgeführt, die zu dieser Zeit noch zu Recht als „unbekannt“ galten: Amazonas, Galapagos, Papua Neuguinea. 1969 ging er noch einen Schritt weiter und ließ ein Schiff bauen das eigens für Fahrten in die Polargebiete gedacht war, die „Lindblad Explorer“. Seine Pionierarbeit war getragen von dem Gedanken, anderen die Schönheiten, die Wunder und die Zerbrechlichkeit der Natur zu zeigen, ja, erleben zu lassen, auf dass die so Inspirierten zu Bewahrern und Schützern dieser Gebiete werden.

Eben diesen Gedanken trägt sein Sohn, Sven-Olof Lindblad, nun seit 1979 weiter. Seine Vorlieben gelten dabei vor allem dem Meer – jedoch hat sich der Gedanke in einer hochtechnisierten und hochkommerzialisierten Welt erweitert. Sven-Olof Lindblad weiß genau, dass bewahren und schützen – leider – nur noch dann umgesetzt werden kann, wenn dieses nicht wirtschaftlichen Interessen im Wege steht. Dieses Kunststück meisterlich zu beherrschen, nämlich Ansässige und Gäste zusammen zu bringen, zu beider Nutzen und zum Schutze der Natur und der Kultur, treibt Sven-Olof Lindblad an. So wurde er zu einem Lobbyisten der Natur und der Meere und scheut sich nicht, auch die ganz großen Tiere aus Politik und Wirtschaft mit Nachdruck und vor Ort über die Geschehnisse aufmerksam zu machen.

Im Jahre 2004 gingen Sven-Olof Lindblad und die National Geographic Society eine kongeniale Zusammenarbeit ein...

National Geographic Society

Am Abend des 13. Januar 1888 versammelten sich 33 ehrenwerte Herren im Washingtoner Cosmos Club. Wichtigster Tagesordnungspunkt: wie man „das geographische Wissen mehren und verbreiten“ könne. Zwei Wochen später wurde die National Geographic Society gegründet. In seiner Antrittsrede betonte der erste Präsident der Gesellschaft, Gardiner Green Hubbard, dass die Mitgliedschaft keineswegs auf Wissenschaftler beschränkt sei, sondern dass die Society jedem offen stehe. Was er damals postulierte, ist auch heute noch das Ziel von NATIONAL GEOGRAPHIC: vielversprechende Forschungsvorhaben zu unterstützen „und das so gewonnene Wissen unter den Menschen zu verbreiten, auf dass wir alle mehr erfahren von der Welt, in der wir leben.“

Über Jahrzehnte war die Verbreitung ausschließlich über das Magazin möglich, später auch über TV. Da war es eigentlich nur ein logischer Schritt, von einem „konservierten“ Wissen via Magazin und TV hin zu der Möglichkeit, live dabei zu sein. Aber National Geographic suchte lange nach einem geeigneten Partner. Ein Partner, der auf seinem Gebiet, dem Reisen, ebenso ambitioniert war, dessen Ziele und Grundsätze ähnlich waren, und der es möglich machte, qualitativen Inhalt zu liefern, schlicht: Wo National Geographic drauf steht, muss auch National Geographic drin sein! Mit Lindblad Expeditions wurde endlich der Partner gefunden, der den hohen Ansprüchen der Society genügte.

Die Zusammenarbeit

Die Partnerschaft von Lindblad Expeditions (LEX) und National Geographic Society (NGS) basiert auf den folgenden Grundsätzen:

  • Exklusive Partnerschaft auf den Weltmeeren: als einziger Partner für alle Belange auf den Ozeanen wurden die Schiffe von Lindblad Expeditions anerkannt.
  • Die Lindblad Schiffe stellen eine Plattform zur Steigerung der Expeditions-Inhalte für alle Gäste dar, und zwar durch die Teilnahme von NGS-Experten und NGS-Fotografen an den Expeditionen, durch Besuche von Projekten aus NGS-Stipendien und -Foren an Bord über aktuelle und weltweite Belange.
  • Aufrüsten der Schiffe mit neuester Technologie in gemeinsamer Zusammenarbeit. Hierzu gehören z.B.: Bug-Kamera, ROV’s (Remote Operated Vehicle: kabelgeführtes Unterwasserfahrzeug), Unterwasser-Kameras, Hydrophone, Video-Mikroskope, „Crittercam“.
  • Kontinuierliche Unterstützung bei der Fahrplanerstellung zum Ziele der Bewahrung und der Nachhaltigkeit durch ein Gremium von NGS-Experten.
  • Gründung eines Fonds durch LEX und NGS zum Zwecke der Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten zum Schutze besonderer Plätze auf diesem Planeten und zur Förderung sanften und nachhaltigen Tourismus.

Die Kunst, die Welt zu erkunden

Wir von Lindblad Expeditions wissen, dass unsere Gäste einmalige Erlebnisse suchen. Unsere Fahrten sind keine normalen „Reisen“, geschweige denn gewöhnliche „Kreuzfahrten“! Es sind EXPEDITIONEN! Auch wenn unsere einzelnen Reiseverläufe in den Broschüren identisch scheinen, vor Ort ist dann jede einzelne einmalig und anders, jeder Tag ist einmalig und anders. Wir fahren hinaus mit dem Vorsatz des Erlebens und Verstehens – und wir kehren Heim mit Schätzen, die viel weniger greifbar sind als herkömmliche Souvenirs: Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen.

Aber wie jede Kunst auch ein Handwerk ist, braucht auch die Kunst des Entdeckens einige unerlässliche Handwerkzeuge! Auf den NGS-Schiffen sind dies:

Unser Expeditions-Team

Das Herz und die Seele unserer Expeditionen. Es ist uns wichtig, dass jeder einzelne ein Team-Mitglied ist. Viel mehr als nur „Lektor“. Sie sind Ansprechpartner, Berater, Mitreisender, unterhaltsame Tischnachbarn…und natürlich sind sie hoch qualifiziert.

Jedes unserer Team-Mitglieder ist in der jeweiligen Destination und auf seinem Fachgebiet herausragend und verfügt über langjährige Erfahrungen – auch darin, Sie für die Details zu begeistern!

Kajaks

Kajaks im ewigen Eis der Antarktis? Glauben Sie uns: Als wir anfingen darüber nachzudenken, waren einige Stimmen auf unseren Schiffen entschieden dagegen! So sehr, dass wir ein Team aus pro und contra Stimmen bildeten und ein Jahr Expertisen vor Ort sammelten, um die Mach- barkeit zu prüfen. Herausgekommen ist ein System von bis zu 36 Kajaks pro Schiff, einer eigens konstruierten Kajak-Plattform, von der aus der Einstieg auch in polaren Gebieten gefahrlos möglich ist, die Entwicklung eines „Emergency Transponders“, den jeder Gast während des Kajak fahrens bei sich trägt, und der bei Kontakt mit Wasser sofort ein Signal an die ständig in der Nähe kreuzenden Zodiacs sendet. Herausgekommen ist dabei auch: ein derart einmaliges Erlebnis, allein oder mit einem Partner lautlos durchs Wasser zu gleiten und dabei die unglaublichsten Naturereignisse zu erleben – ungestört von Motorenlärm, sowohl für Sie als auch für die Bewohner der Meere.

Video Chronist

Ein Muss war es auf Expeditionen schon immer, Chronisten dabei zu haben, denn die erfahrenen Erkenntnisse sollten ja bewahrt werden. Was wären die Expeditionen von James Cook ohne einen George Forster? Die Fahrt einer Beagle ohne Charles Darwin? Und bewegen uns die Bilder der Shackleton Expedition heute nicht genauso wie die Menschen 1920? Wir folgen dieser Tradition – nur haben wir die Technik der heutigen Zeit angepasst, um Ihnen ein Zeugnis Ihrer Expedition zu liefern – nicht nur Bilder, aber angereichert um die Aussagen und Erkenntnisse unseres Expeditions-Teams und Ihrer Mitreisenden. So können Sie sich ganz beruhigt Ihrem eigenen Staunen überlassen, wissend, dass all diese atemlosen Mo- mente für Sie meisterhaft festgehalten werden.

Unterwasser-Spezialisten

Seit dem Jahr 2000 widmen wir uns ganz besonders dem Lebensraum, den wir befahren – dem Meer. Hierzu haben wir auf jedem unserer Schiffe einen Spezialisten angeheuert und ihn mit allem ausgestattet, was die moderne Technik zu bieten hat. Zu Ihrem Nutzen, denn so kommen Sie in den Genuss von Live-Unterwasseraufnahmen über unser ROV und der ent- sprechende Ton wird Dank des Unterwasser-Mikrofons auch gleich mitgeliefert. Noch spektakulärer ist unsere „Crittercam“, die wir für kurze Zeit einem „Wirt“ anvertrauen, so dass uns dieser mit in seine Welt nimmt. Plankton-Netze, Video-Mikroskope, die Unterwasser-Bugkamera runden den Reigen unserer „Spielzeuge“ ab.

Wir glauben, dass wir alles vorbereitet haben, um Ihnen eine Expedition zu ermöglich, ganz so, als seien Sie mitten drin, in einer National Geographic Dokumentation! Stimmen Sie uns zu? Dann erlauben Sie uns, Ihnen noch einige ebenfalls nicht ganz unwichtige „Werkzeuge“ vorzustellen: unsere Flotte! Willkommen an Bord!

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