Südgeorgien wird von vielen Schiffen auf dem Weg in die Antarktis angelaufen. Ein Besuch dieser Insel bleibt unvergesslich. Die Küsten beherbergen die grössten Tierkolonien des Südatlantiks: Seebären und See-Elefanten, die grösste Ansammlung von Königspinguinen, Brutplätze von Wanderalbatrossen und viele mehr. In den geschützten Buchten und Fjorden stehen die Ruinen von Walfangstationen aus dem 20. Jahrhundert.
Höhepunkte auf Südgeorgien
Südgeorgien ist die Heimat von Hunderttausenden von Königspinguinen. Sie leben in grossen Kolonien an den Stränden von Südgeorgien und können dort aus nächster Nähe beobachtet werden. Südgeorgien ist der bestzugängliche Ort, um die «Könige» in grossen Kolonien und in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auch Zügelpinguine, See-Elefanten, Antarktische Pelzrobben und diverse Vogelarten, darunter der Wanderalbatros, gehören zu den Bewohnern der Insel. Etwa 75 Prozent Südgeorgiens ist vergletschert, Tussock- oder Büschelgras dominiert die karge Vegetation in Ufernähe.
Zwischen 1904 und 1965 wurden mehrere Walfangstationen betrieben (heute museale Ruinen), in welchen total über 175 000 Wale verarbeitet wurden. Grytviken ist die bekannteste der Stationen, das Leben der Walfänger wird in einem kleinen Museum eindrücklich dargestellt. Auch die Geschichte von Ernest Henry Shackleton, einer der wichtigsten Polarforscher, ist auf Südgeorgien überall präsent. Das Grab des um 1922 verstorbenen Helden ist auf dem Friedhof von Grytviken zu besuchen und nach altem Seemannsbrauch wird seiner mit einem Umtrunk gedacht.
Klima & Reisezeit
Südgeorgien wird nur im Südsommer bereist. Ab Mitte November bis März fahren viele Schiffe auf dem Weg in die Antarktis an Südgeorgien vorbei. Nur vereinzelt steuern Schiffe Südgeorgien an, ohne in die Antarktis zu fahren, dies ist hauptsächlich im Oktober der Fall.
| Klimatabelle, Temperaturen in C° | Nov. | Dez. | Jan. | Feb. | März |
|---|---|---|---|---|---|
| Grytviken (Südgeorgien) | 3 | 5 | 6 | 5 | 5 |
